Im letzten Jahr bekam das Nordlicht einen Gesundheitsrappel. Irgendwie fiel ihm das Buch "Die Anti-Krebs-Diät" von Johannes F. Coy in die Hände, hier das dazupassende Kochbuch:
Er las es von vorne bis hinten durch und erklärte dann, daß er nun seine Ernährung umstellen würde. Denn die vielen Kohlenhydrate, die sind ungesund, abends überhaupt, und mehr Proteine müssen her. Das soll daran liegen, daß die Menschen in der Altsteinzeit (Paläolithikum, daher auch Paläoernährung), also knapp eine Million Jahre lang, kaum Kohlenhydrate zu sich nahmen und unsere Gene sich in der vergleichsweise kurzen Zeit von ein paar Tausend Jahren, in denen wir Ackerbau betreiben, nicht an die vielen Kohlenhydrate, die wir heute zu uns nehmen, angepasst haben. Das habe ich jetzt recht verkürzt (in einem umso längerem Satz) dargestellt, nähere Informationen gibt es auf einigen Blogs, die sich mit Steinzeiternährung beschäftigen, wie den recht neuen Blog von Laetitia mit dem Titel "Kleine Steinzeit".
Als passioniertem Brot- und Kuchenesser, Brot am liebsten mit Marmelade, fiel dem Nordlicht die Umstellung richtig schwer. Das Erstaunliche: obwohl er richtig viel aß, nahm er in wenigen Monaten so ganz nebenbei 10 kg ab (das war eigentlich nicht sein Ziel). Erstaunlich auch deshalb, weil wir beide ohnehin ziemlich viel Gemüse, Fisch und wenig Fettes essen. Aber die Verringerung von Kohlenhydraten und Zucker (und einige andere Feinheiten) hat beim Nordlicht richtig angeschlagen. Das macht mir Hoffnung ;-) Nachdem ich nämlich seit einer sehr stressigen Zeit vor 1 1/2 Jahren noch immer 5 kg zu viel mit mir rumschleppe, für Diäten zu inkonsequent bin und Dinnercancelling so gar nicht hinhaut (ich koche doch so gerne! Aber das geht zu Mittag aus Zeitgründen nicht) versuche ich es jetzt auch mit der Steinzeiternährung. Ich esse zwar nicht so kohlenhydratlastig, wie es das Nordlicht getan hat (zum Beispiel esse ich kaum Brot), aber wenn man mal so ein bißchen mitdenkt, merkt man, daß über den Tag verteilt doch so einiges zusammenkommt. Und man muß ein bißchen umdenken, denn die klassische Sättigungsbeilage in Form von Kartoffel, Nudeln oder Reis fällt natürlich flach.
Vor ein paar Tagen habe ich dieses wirklich leckere (und super-einfache) Rezept von Laetitia ausprobiert: Ein karibischer Meeresfrüchteeintopf. Als Beilage (um sich an die fehlende Sättigungsbeilage zu gewöhnen) gibt es Blumenkohl"reis". Natürlich habe ich vergessen, ein Foto zu machen, aber das gibt es wie auch das Rezept bei Laetitia von der Kleinen Steinzeit.
Ich habe Zander und Garnelen verwendet, außerdem fehlte mir das Pfeilwurzpulver. Ob es wirklich fehlte, kann ich nicht sagen, ich habe keine Ahnung, wie es schmeckt.
Jules Gartenküche
Sonntag, 19. Mai 2013
Steinzeitessen
Labels:
Fisch,
Paläoernährung,
Rezepte,
schnell zubereitet
Donnerstag, 2. Mai 2013
Meine marokkanischen Lieblingsgerichte
Erstmals habe ich die Hühnchen-Tajine mit echten, selbsteingelegten Salzzitronen gemacht. Die Zitronen fristeten ihr Dasein im Winter in zwei Gläsern im Keller. Solange hätten sie nicht rasten müssen, aber geschadet hat es auch nicht. Und - ich hätte es nicht gedacht - sie waren das Tüpfelchen auf dem i der Tajine, die ich sonst immer mit normalen Zitronen gemacht habe.
Nach der Einlagerung in Salzlake sehen die Zitronen etwas blass aus. Man verwendet die Schalen in Streifen geschnitten.
Das Rezept für die Tajine gibt es hier. Wie die Salzzitronen eingelegt werden, könnt Ihr hier und hier nachlesen.
Mein zweites marrokanisches Lieblingsgericht - ebenfalls eine Tajine - bekam ich vor vielen Jahren bei meiner Schwester in Wien serviert. Ich war sofort begeistert! Auch von dem Couscous, den ich bis dahin nicht gekannt hatte. In den ersten Jahren danach hatte ich Schwierigkeiten, in Salzburg an Couscous ranzukommen. Mittlerweile gibt es ihn ja in jedem Supermarkt.
Das Kochbuch mit den arabischen Rezepten - es ist ein GU, das es nicht mehr gibt - hat mir meine Schwester damals kopiert. Die Tajine Badindschan wa Kufta (die nicht sehr treffende Übersetzung im Kochbuch: Auberginen mit Hackfleisch) ist eines der wenigen Rezepte, die ich völlig freihändig kochen kann und für die mir im Supermarkt die Zutaten einfallen, ganz ohne Einkaufsliste ;-)
P.S.: Das ist wieder mal ein Rezept mit dem Label "schnell zubereitet" - völlig zu recht! Und: es schmeckt jedem (Meine Stichprobe ist groß). Mindestens genausogut schmeckt es am Tag, nachdem es gekocht wurde, weswegen man es auch gut vorkochen kann, und ich finde, man kann es auch kalt gut essen.
Hier aber das Rezept laut Kochbuch (für 4 Personen):
3 mittelgroße Auberginen
1 große rote Paprikaschote
1 große Zwiebel
100 ml Olivenöl
500 g Lamm- oder Rinderhackfleisch
5 EL Tomatenmark
2 TL gemahlener Kreuzkümmel (ganzer geht auch)
1/2 TL Harissa (bzw. Menge nach Geschmack)
3 Knoblauchzehen
Salz
Hackfleisch in Olivenöl anbraten. Zwiebeln (Würfel oder Ringe), Auberginen- und Paprikawürfel dazugeben und alles etwa 10 Minuten unter ständigem Rühren weiterbraten (mache ich eigentlich nie oder nur kurz). 1/4 l Wasser angießen, Tomatenmark, Kreuzkümmel, Harissa, Salz hinzufügen und das Ganze zugedeckt bei schwacher Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende der Kochzeit Knoblauch hineindrücken.
Foto gibt es keines. Ich schaffe es nicht, einen Eintopf dekorativ abzulichten! Verlasst Euch darauf, es wird Euch schmecken!
Labels:
Auberginen,
Huhn,
Marokkanisch,
Rezepte,
Rindfleisch,
schnell zubereitet
Sonntag, 28. April 2013
Es grünt so grün
Der nun doch sich entwickelnde Frühling bringt mich darauf, daß in unserem Garten (und den Gärten ringsrum) noch die Frühblüher fehlen. Das Gras (und was da sonst noch so wächst...wir haben den Kampf gegen das Unkraut im Rasen auch dieses Jahr wieder früh verloren) ist schön grün, die beiden Obstbäumchen bekommen ihre Blätter, die Bambushecke hat den Winter gut überlebt, ein paar Gräser auf der Böschung treiben aus, der Schnittlauch wächst, aber Blüten gibt es kaum. Als ich vor ein paar Tagen in der Stadt war, fiel mir auf, daß a) der Frühling dort schon viel weiter ist (obwohl nur 1/2 Autostunde entfernt und nur 100 m näher zum Meeresniveau) und b) mir im Garten eben blühende Büsche und Bäume fehlen. Mit Bäumen ist das so eine Sache, denn unser Garten ist klein, und die beiden Obstbäume werden ihn vermutlich irgendwann recht ausfüllen. Es müssen also Zwergbäume oder Sträucher her, und blühende Stauden. Ich bin schon am Ideensammeln...
Im März bot sich noch ein etwas trauriges Bild, besonders im Vorgarten, wo recht wenige Sonne hinkommt und die Reste der Stauden vom letzten Jahr und die Blätter des Ahorns ganz nass am Boden lagen:
Ein bißchen Grün hat sich aber unter der Schneedecke herausgewagt:
Zu meinem Entzücken (und Erstaunen) haben Knoblauch (im Hochbeet) und Zwiebeln (im Topf) unter der Schneedecke überlebt, obwohl sie noch vor dem Winter ausgetrieben waren und Ende November sehr verletzlich aussahen.
Die Erde in den Hochbeeten ist ordentlich abgesackt, da muß ich auffüllen, weil mir das jetzt zu niedrig ist zum Arbeiten (ich habe die Hochbeete ja wegen der Bequemlichkeit).
Die grünen Tupfer da hinten sind einige Mizuna-Pflanzen aus der Oriental Mix-Pflücksalatmischung von Reinsaat, die den Winter ganz ohne mein Zutun überdauert haben und in den letzten Tag stark gewachsen sind. Ganz hinten links der Five Colours-Mangold, dessen Reste ich zweimal umgesetzt habe - einmal im Herbst von einem Hochbeet ins andere, damit er in den Genuß des Kälteschutztunnels kommt, und das zweite Mal vor ein paar Wochen, damit er etwas früher Sonne abbekommt. Meine Beete stehen nämlich aus Platzmangel an der Westseite des Hauses, da dauert es etwas, bis die Sonne das nördlichere Beet erreicht. Und - siehe da - der Mangold lebt noch und wächst!
Im Kräuterbeet entdeckte ich vor kurzem die jungen Triebe einer mir unbekannten Pflanze. Kein Schildchen mehr da, und natürlich keine Erinnerung mehr daran, was dort letztes Jahr gewachsen war. Also mal stehen lassen und abwarten.
Kurz danach stellte sich durch eine Geruchsprobe heraus - es ist das Maggikraut (Liebstöckel), das mir meine Mutter letztes Jahr verehrt hat (für die Rindsuppe).
In nur zwei Wochen ist es so groß geworden, daß ich es in einen Topf gesetzt habe. Schließlich soll im Kräuterbeet auch noch etwas anderes wachsen. Das gleiche galt für den Oregano. Der hatte sich letztes Jahr ein Drittel des Kräuterbeets erobert und musste daher diesen Frühling in einen Topf umziehen. Klingt leicht, ist es aber nicht. Der Oregano wehrte sich mit Händen und Füßen mit allen Wurzeln gegen die Übersiedlung.
Topinambur konnten wir im Winter jederzeit ernten. Ich hatte ein paar Knollen in einen großen Topf gepflanzt, aus Angst, daß er sich sonst im ganzen Garten ausbreiten könnte. Nun ist er wieder ausgetrieben, dafür reichten 3 Tage mit schönem Wetter:
Ich hatte mir spät, aber doch noch die Zeit genommen, ein bißchen was in uralte Torftöpfchen in einem Mini-Gewächshaus auszusäen, das jahrelang unbenutzt im Keller rumkugelte. Ich war ganz erstaunt, wie schnell die Samen keimten, und habe sie vorige Woche in Töpfchen umgepflanzt.
Vorgestern war in Salzburg am Kajetanerplatz ein Setzlingsmarkt, da war auch der Klarlbauer da, der die Arche Noah-Kunden beliefert. Ich habe ja schon vor längerem Jungpflanzen bei der Arche Noah bestellt, die werden Mitte Mai geliefert. Mir fehlten aber noch Tomaten, Paprika und Chilis, die konnte ich am Setzlingsmarkt besorgen. Jetzt muß ich nur noch überlegen, wo ich was unterbringe. Fruchtfolge, gute und schlechte Nachbarn, und so...
Nun hat das Nordlicht doch gemäht! Der "Rasen" sah eigentlich recht hübsch aus mit den vielen Gänseblümchen (die kommen ja zum Glück schnell wieder), dem Löwenzahn und sonstigen Blümchen. Aus einem Pflanztrog heraus hatte sich außerdem ein Hornveilchen selbst ausgesät, und das breitet sich jetzt auch in die Wiese aus - dort herrscht Mähverbot!
Und zum Abschluß: wir erwarten heuer eine reiche Kirschernte ;-)
Im März bot sich noch ein etwas trauriges Bild, besonders im Vorgarten, wo recht wenige Sonne hinkommt und die Reste der Stauden vom letzten Jahr und die Blätter des Ahorns ganz nass am Boden lagen:
Ein bißchen Grün hat sich aber unter der Schneedecke herausgewagt:
Zu meinem Entzücken (und Erstaunen) haben Knoblauch (im Hochbeet) und Zwiebeln (im Topf) unter der Schneedecke überlebt, obwohl sie noch vor dem Winter ausgetrieben waren und Ende November sehr verletzlich aussahen.
| Der Knoblauch Mitte April, jetzt bereits doppelt so groß! |
Die grünen Tupfer da hinten sind einige Mizuna-Pflanzen aus der Oriental Mix-Pflücksalatmischung von Reinsaat, die den Winter ganz ohne mein Zutun überdauert haben und in den letzten Tag stark gewachsen sind. Ganz hinten links der Five Colours-Mangold, dessen Reste ich zweimal umgesetzt habe - einmal im Herbst von einem Hochbeet ins andere, damit er in den Genuß des Kälteschutztunnels kommt, und das zweite Mal vor ein paar Wochen, damit er etwas früher Sonne abbekommt. Meine Beete stehen nämlich aus Platzmangel an der Westseite des Hauses, da dauert es etwas, bis die Sonne das nördlichere Beet erreicht. Und - siehe da - der Mangold lebt noch und wächst!
Im Kräuterbeet entdeckte ich vor kurzem die jungen Triebe einer mir unbekannten Pflanze. Kein Schildchen mehr da, und natürlich keine Erinnerung mehr daran, was dort letztes Jahr gewachsen war. Also mal stehen lassen und abwarten.
![]() |
| Vor 2 Wochen |
![]() |
| Gestern |
Topinambur konnten wir im Winter jederzeit ernten. Ich hatte ein paar Knollen in einen großen Topf gepflanzt, aus Angst, daß er sich sonst im ganzen Garten ausbreiten könnte. Nun ist er wieder ausgetrieben, dafür reichten 3 Tage mit schönem Wetter:
Vorgestern war in Salzburg am Kajetanerplatz ein Setzlingsmarkt, da war auch der Klarlbauer da, der die Arche Noah-Kunden beliefert. Ich habe ja schon vor längerem Jungpflanzen bei der Arche Noah bestellt, die werden Mitte Mai geliefert. Mir fehlten aber noch Tomaten, Paprika und Chilis, die konnte ich am Setzlingsmarkt besorgen. Jetzt muß ich nur noch überlegen, wo ich was unterbringe. Fruchtfolge, gute und schlechte Nachbarn, und so...
![]() |
| Noch werden alle Pflänzchen tagsüber hinaus und nachts wieder ins Haus gestellt. |
Und zum Abschluß: wir erwarten heuer eine reiche Kirschernte ;-)
Labels:
Frühling,
Gartenkram,
überwintern
Sonntag, 14. April 2013
Blut und Wasser
...habe ich geschwitzt, um endlich meinen doppelten Topfhandschuh fertig zu kriegen. Das war, nachdem mir ausgerechnet ein Huhn gesteckt hat, dass ich ein "Schrägband" brauche. Davon hatte ich noch nie gehört! (Nicht, dass das Huhn die große Schneiderin wäre - im Gegenteil, sagt sie - aber, auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn...sie hat vielleicht nicht viel Praktisches gelernt in Handarbeitsunterricht, aber doch gut zugehört).
Und Sonntagsgewand hat mir den Tipp mit Farbenmix gegeben. Da habe ich also die Anleitungen gefunden, einmal zum Herstellen des Schrägbands und einmal zum Annähen.
So, nun ist er fertig, der doppelte Topfhandschuh aus dem Marimekko-Stoff.
Und sieht aus wie selbstgemacht. Nach 27 Jahren Näh-Abstinenz. Die Bügelei war schon eine Fizzelei (für jemanden, der zwei linke Hände hat UND nicht gerne bügelt), und das Annähen...naja. Natürlich ist die Naht auf einer Seite nicht ganz dort, wo sie hingehört. Aber irgendwann verliere ich einfach die Geduld, und Perfektionist war ich auch noch nie. Egal, in ein paar Tagen wird es mich ohnehin nicht mehr stören. Und der nächste doppelte Topfhandschuh wird sicherperfekt besser.
Und Sonntagsgewand hat mir den Tipp mit Farbenmix gegeben. Da habe ich also die Anleitungen gefunden, einmal zum Herstellen des Schrägbands und einmal zum Annähen.
So, nun ist er fertig, der doppelte Topfhandschuh aus dem Marimekko-Stoff.
Und sieht aus wie selbstgemacht. Nach 27 Jahren Näh-Abstinenz. Die Bügelei war schon eine Fizzelei (für jemanden, der zwei linke Hände hat UND nicht gerne bügelt), und das Annähen...naja. Natürlich ist die Naht auf einer Seite nicht ganz dort, wo sie hingehört. Aber irgendwann verliere ich einfach die Geduld, und Perfektionist war ich auch noch nie. Egal, in ein paar Tagen wird es mich ohnehin nicht mehr stören. Und der nächste doppelte Topfhandschuh wird sicher
Labels:
Nähen
Donnerstag, 4. April 2013
Da müsst Ihr hin!
Und wieder mal was ganz anderes...Wozu so ein Blog doch gut sein kann :-)
Morgen fahre ich nach Wien zum Konzert:

John Dellroy und Band präsentieren ihre erste CD. Ich vertrete den Fanclub Salzkammergut ;-)
Ich weiß ja nicht, ob ich Leser in Wien und NÖ habe...aber wer Lust hat - die Musik zum Probehören gibt es hier.
Morgen fahre ich nach Wien zum Konzert:

John Dellroy und Band präsentieren ihre erste CD. Ich vertrete den Fanclub Salzkammergut ;-)
Ich weiß ja nicht, ob ich Leser in Wien und NÖ habe...aber wer Lust hat - die Musik zum Probehören gibt es hier.
Dienstag, 2. April 2013
Gescheitert!
Nach meinem sensationellen (Eigenlob tut nicht weh) Erfolg bei den ersten Nähversuchen nach 27 Jahren wollte ich heute schnell aus den Resten des geliebten Marimekko-Stoffes einen doppelten Topfhandschuh nähen. Dabei musste ich einige Erfahrungen machen.
Erkenntnis Nr. 1: Nur, weil ich es geschafft habe, ein paar Polster zu nähen, bin ich noch lange keine Schneiderin.
Erkenntnis Nr. 2: "Schnell" geht da gar nix. Muß ich doch bei jedem Schritt laaaange nachdenken. Als Vorlage habe ich nur den Topfhandschuh, den mir meine Mutter vor ein paar Jahren aus Südafrika mitgebracht hat. Ein super-praktisches Ding! Ich verwende ihn sehr viel, entsprechend beschädigt ist er bereits.
Erkenntnis Nr. 3: Ich habe keine Ahnung, wie ich etwas Rundes nähen soll.
Wenn jemand einen Tipp hat - bitte melden! Ansonsten werde ich wohl diese Woche die Schneiderin meines Vertrauens besuchen...Sie wohnt ganz in der Nähe und wird mich vermutlich auslachen.
Ich freue mich über Kommentare.
Erkenntnis Nr. 1: Nur, weil ich es geschafft habe, ein paar Polster zu nähen, bin ich noch lange keine Schneiderin.
Erkenntnis Nr. 2: "Schnell" geht da gar nix. Muß ich doch bei jedem Schritt laaaange nachdenken. Als Vorlage habe ich nur den Topfhandschuh, den mir meine Mutter vor ein paar Jahren aus Südafrika mitgebracht hat. Ein super-praktisches Ding! Ich verwende ihn sehr viel, entsprechend beschädigt ist er bereits.
| So etwas will ich nähen |
| Wie |
![]() |
| So vielversprechend hat es angefangen... |
![]() |
| Eingenähtes Vlies an den Enden, mit denen man den Topf angreift |
![]() |
| Die aufgesetzten Taschen, in die man mit den Händen greifen kann |
Ich freue mich über Kommentare.
Labels:
Nähen
Montag, 1. April 2013
Osterbrunch
Seit 3 Jahren gibt es bei uns die Tradition des Osterbrunchs. Eine noch sehr junge Tradition, aber mir ist nicht bekannt, daß es eine Mindestdauer gibt, wonach etwas als "Tradition" bezeichnet werden darf. So eine Tradition ist praktisch, denn an einem Tag wie dem Ostersonntag traut sich dann keiner etwas zu sagen wie: "Ahhhh, dieses Wochenende geht es schlecht, da ist dieses oder jenes, und überhaupt ist gerade so viel los, und...", was dazu führen würde, daß man ewig diskutieren würde, bis man einen Termin findet, an dem alle können.
Außerdem habe ich dann einen Termin, da dem ich für mehr als 2 Leute kochen kann. Nicht, daß meine Familie so eine Riesengruppe wäre. Sie ist schön überschaubar - Mutter, Bruder, Schwester, 2 Neffen, Schwager, mein Nordlicht, ich. Da ich es aber nicht so mit Mengenangaben beim Kochen habe, koche ich natürlich viel zu viel :-)
Ich frönte also am Ostersamstag der Koch- und Backlust, tischte Unmengen auf - und vergaß, auch nur ein Foto zu machen! Das nenne ich einen Profiblogger...Aber ich kann ein paar Rezepte beisteuern, wie alles ausgesehen habt, müsst Ihr Euch selber vorstellen ;-)
Dieses Jahr gab es (Rezepte weiter unten):
- Semmeln und Brot (nicht selbstgebacken)
- Eiaufstrich und einen Aufstrich mit Kieler Sprotten, außerdem den Paprika-Käse-Aufstrich
- Honigmelone mit Prosciutto (auf Wunsch des "kleinen" Neffen)
- Pfannkuchenröllchen mit Schinken (Originalrezept mit Lachs)
- 2 Quiches (eine mit Speck und Lauch, die zweite mit Tomaten und Raclettekäse; letztere mit einem Teig aus Mehl und Haferflocken, den ich nicht so toll fand. Der Blitz-Tarte-Teig hätte mir besser geschmeckt - Rezept hier oder hier)
- verschiedene Käse, Paprika, Gurken, Tomaten
- selbstgemachte Marmeladen (Marille, Quitte, Erdbeere)
- Na, eh klar, hartgekochte Eier...
- Eine meringuierte Zitronentarte, gesehen bei der Wilden Henne
Hier kommen die Rezepte:
Labels:
Aufstriche,
Kuchen und Gebäck,
Pfannkuchen,
Quiche und Co,
Rezepte
Abonnieren
Posts (Atom)


















