Sonntag, 18. November 2012

Milch von glücklichen Kühen

Bei der Küchenschabe habe ich gerade einen kritischen Beitrag über ESL-Milch gelesen, und in den Kommentaren kam der Satz, daß ESL-Milch praktischer sei, weil man bei normaler Milch oft viel wegschütten muß, weil sie verdirbt. Auch wir brauchen nicht viel Milch, aber wegschütten muß man sie nicht, denn man kann Milch gut einfrieren. Das geht sogar mitsamt dem Milchpackerl. Zum Auftauen gibt man sie entweder schon am Abend raus oder legt das Milchpackerl bei niedriger Einstellung in die Mikrowelle - das geht auch, wenn es einen Plastikverschluß hat.
Ich kaufe allerdings fast nur noch Milch beim Bio-Bauern ums Eck, der verkauft sie in Glasflaschen, die im Automaten liegen. Da kann ich auch jederzeit am Abend oder am Sonntagmorgen hinfahren oder -spazieren, wenn ich draufkomm', daß keine Milch mehr da ist. Die Glasflaschen bringt man wieder zurück, sie werden wieder befüllt. Sehr praktisch, aber natürlich hat nicht jeder einen Biobauern ums Eck.

Kommentare:

  1. Das mit der ESLl (länger frisch Milch) ist wirklich eigenartig. Ich mag die auch nicht. Ich kaufe immer bewusst die andere, aber schön langsam wird es schwierig.

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    1. Ich finde, sie schmeckt komisch und ist nicht richtig gekennzeichnet. "Länger frisch genießen" finde ich einfach irreführend! Außerdem wird diese Milch nicht als besonderes Gutzi für den Kunden erzeugt, sondern, weil sie Vorteile für den Handel hat!

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  2. besonders wenn diese (bei uns UHT)-Milch dem Datum der Haltbarkeitsfrist entgegengeht, wird sie von komisch zu ungeniessbar.

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  3. Da bei uns kein Mensch Milch trinkt, noch nie getrunken hat, brauche ich Milch nur zum kochen. Und guck in meinen Rezepten nach, wie oft da Milch vorkommt. Ausser für Knöpfli und ab un an mal für einen Kuchen oder eine Béchamel gar nie. Und deshalb haben wir eigentlich nur Milch im Haus, wenn sie für eine Rezept fix eingeplant ist.

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