Donnerstag, 7. März 2013

Wenn Hühner fasten...

...normalerweise kommt das sicher selten vor, meist werden sie ja gemästet, aber dieses Huhn tut es doch und nützt die so gewonnene Zeit, um noch mehr über Lebensmittel zu lernen. Da musste ich mir doch auch gleich die empfohlene Sendung "Die Tricks der Lebensmittelindustrie anschauen", dabei habe ich auch wieder Neues erfahren. Zum Beispiel, wie schwer es ist, Press-schinken von richtigem Schinken zu unterscheiden. Man lernt nie aus. Scheußlich, was sich die Industrie da so alles einfallen lässt.
Dazu kann ich auch die Bücher "Die Suppe lügt" und "Aus Teufels Topf" von Hans-Ulrich Grimm empfehlen. Die haben mich vor Jahren über so manches aufgeklärt und mich dazu gebracht, so oft wie möglich zu kochen und möglichst wenig fertiges zu verwenden. Alleine der Unterschied zwischen "künstlichen" und "natürlichen" Aromen. Natürliches Erdbeeraroma aus Sägespänen! Sind ja ganz natürlich... Man darf nie vergessen, daß die Lebensmittelindustrie eine starke Lobby hat, die in der EU (und noch viel mehr in den USA) die Gesetze diktiert.

Kommentare:

  1. Gell, das mit dem Klebeschinken - so haben sie es in der Sendung genannt - das ist der Hammer! Echt, da vergeht einem doch jegliche Lust am Essen. In die beiden von Dir empfohlenen Bücher werde ich mal reinspickern.

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    1. Ich habe mir vor ein paar Tagen 2 Scheiben Schinken gekauft und sie genauestens begutachtet, war mir aber nicht sicher, ob es echter oder geklebter Schinken ist! Besonders grauslich finde ich auch den Analogkäse. Gut, daß ich mir nie Pizza bestelle (beim Lieferanten oder beim Italiener), ich esse Pizza eigentlich nur selbstgemacht. Klar, grauslich ist Analogkäse eigentlich nicht, aber halt kein Käse, sondern ein Laborprodukt, und das finde ich grauslich.

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  2. Ein Thema mit dem sich dicke Bücher füllen lassen.
    Es gibt nur ein Problem: die, die sich dieser Problematik bewusst sind, braucht man nicht aufklären, alle anderen bleiben doch gerne unwissend...sonst müssten sie ihr Verhalten ändern und das könnte doch den Geldbeutel oder die "nicht vorhandene" Zeit treffen.
    Grüßle

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    1. Da stimme ich Dir zu! Aber es gibt auch Hoffnung. Als Studentin war ich ganz begeistert von den Tiefkühlregalen im Supermarkt und bekam dann einen Gefrierschrank geschenkt. Es kam erst später, dass ich mich mit der Herkunft der Lebensmittel beschäftigte. Heutzutage friere ich nur noch selbstgemachtes oder Brot vom Bäcker ein, Fertiggerichte lehne ich vehement ab.

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  3. Hans-Ulrich Grimms neuestes Buch heißt: "Vom Verzehr wird abgeraten!". Der Verfasser war vorige Woche in einer sehr spannenden Diskussionsrunde bei 3sat zu erleben!

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