Samstag, 29. Juni 2013

Schön langsam wird's

Vor einigen Wochen hatte ich mich über den nicht vorhandenen Frühling beschwert und darüber, was das Wetter mit meinen Gemüsepflänzchen angestellt hat. Da war ich wetterbedingt eh schon spät dran mit dem Auspflanzen, und dann das: Hagel!


Mittlerweile gab es ja ein kurzes Hochsommer-Intermezzo, und seitdem hat sich das Blatt gewendet. Die Hitze bescherte dem Garten einen ordentlichen Wachstumsschub. Und bei jedem Sonnenstrahl, der seitdem zwischen den Wolken hervorblitzt, strecken sich die Pflanzen tapfer der Sonne entgegen.

Endlich konnte ich auch den ersten eigenen Salat ernten. Geschmackloser Supermarkt-Salat - adé! Die beiden Pflücksalatmischungen "Misticanza" und "Oriental Mix" von Reinsaat sind einfach unvergleichlich gut und wachsen schnell. Zwischen diesen beiden Fotos liegen nur 12 Tage:


Im Hintergrund links selbstgesätes Weisskraut, das sich hervorragend entwickelt
Die einzigen, denen der viele Regen richtig gut gefällt, sind die Fenchelpflänzchen. 


Ich hatte sie, so wie auch Brokkoli, Weisskraut, Lauch (Porree) und Zucchini im Minigewächshaus selbst gesät. Damit habe ich ja relativ wenig Erfahrung. Die meisten Gemüsepflanzen kaufe ich noch bei der Arche Noah.


Der Mangold, der den Winter überstanden hat, ist in die Höhe geschossen und in Blüte gegangen. Ich dachte, ich schau mir das mal an, weil mich schon so einige Gemüsepflanzen und Kräuter mit wunderschönen Blüten überrascht haben, aber Mangold blühen zu lassen, zahlt sich optisch nicht wirklich aus.


Der Knoblauch, den ich im Herbst gesetzt habe, ist seit dem letzten Sturm etwas in Schieflage. Ich warte darauf, daß die Stängel gelb werden, denn dann soll er reif zur Ernte sein.


Im Hintergrund, zwischen den Holzsteckerl (die zum Schutz vor den Katzen in der Erde stecken), wächst Lauch (Porree). Allerdings wächst er nicht wirklich, ich bezweifle sehr, daß aus den Pflänzchen noch stattliche Lauchstangen werden...

Weisskraut und Brokkoli werden noch nicht vom Kohlweißling heimgesucht, daher brauchen sie noch kein Schutznetz. Nach den Erfahrungen des letzten Jahres (nachzulesen hier und hier) weiß ich aber, daß ich eines besorgen muß!


Die Tomaten wuchern ziemlich. Durch das Regenwetter war ich etwas nachlässig mit dem Ausgeizen. Man soll ja die kleinen Triebe, die regelmäßig in den Blattachseln wachsen, abzupfen, damit sich ein starker Stamm entwickeln kann. Das habe ich etwas übersehen, sie werden dieses Jahr eher buschig.

Die Pflanztaschen inklusive Weidengeflecht habe ich bei British Garden gekauft.

Im Topf habe ich letztes Frühjahr auch Topinambur gepflanzt, im April sah das so aus:


Jetzt so:


Man kann den ab Herbst und den ganzen Winter über Knollen aus der Erde ausgraben.

So, jetzt seid Ihr wieder auf dem neuesten Stand. Bald gibt es hoffentlich wieder etwas aus der Gartenküche (außer Salat).

Ich freue mich über Kommentare.

Kommentare:

  1. Toll sieht das aus!
    Es ist doch immer wieder überraschend, wie schnell sich Pflanzen erholen und wie wenig Sonne dann ausreicht, um sie in kürzester Zeit ordentlich wachsen zu lassen. =)

    Schönen Sonntag Dir =)

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    1. Ja, das macht wirklich Spaß! Ein paar mehr Sonnentage wären halt nicht schlecht...
      Ebenfalls einen schönen Sonntag!

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