Samstag, 16. Februar 2013

And now for something completely different*

Ich bin ja so stolz auf mich. Zu Recht, finde ich. Denn ich habe, seit ungefähr 27 Jahren zum ersten Mal, etwas genäht. Ja,ja, das hat weder mit Garten noch mit Küche etwas zu tun. Aber es ist mein Blog, also kann ich schreiben, was ich will. Keine Sorge, das wird jetzt kein Näh-Blog. Da gibt es sicher bessere Quellen, zum Beispiel den Blog von Sonntagsgewand, die mich dazu gebracht hat, das mit dem Nähen zu probieren. Wär doch gelacht, dachte ich, wenn ich mir nicht selbst eine Tischdecke nähen könnte. Gesagt, getan. Es wurde dann aber keine Tischedecke, sondern ein paar neue Polster für die Couch:


Alle Stoffe sind von Marimekko (gekauft im Marimekko-Store in Graz)
 Ganz schön mutig. Oder übermütig? Habe ich doch gleich als erstes einen Reissverschluß eingenäht. Ob ich sowas jemals in der Schule gemacht habe? Ich glaube nicht. Und, wie gesagt, seitdem habe ich NICHTS mehr genäht (höchstens mal einen Knopf mit der Hand wieder angenäht). Meine Mutter borgte mir ihre Zweit-Nähmaschine und erklärte mir kurz, wie sie funktioniert, dann habe ich mir die alten Couchpolster angeschaut und quasi drauflosgenäht. Was natürlich ein Fehler war. Der Reissverschluß war dann zwar gar nicht so unschön eingenäht, aber links und rechts war noch ein Stück offen, und das lässt sich im Nachhinein nicht mehr so leicht schließen. Also habe ich mich auf die Suche nach einer Anleitung im Internet gemacht. Ja, ja, hätte ich auch früher draufkommen können...Gefunden habe ich sie bei Ingrid in der Schweiz. Danke dafür!

Von mir gibt es noch ein paar Tips dazu (vom Dummy an Dummies):

1) 2 cm Nahtzugabe einplanen (beim Reißverschluß auf jeden Fall 2 cm, an den anderen Seiten können es auch nur 1,5 cm sein, ich rechne hier aber mit 2 cm) und den Stoff zuschneiden. Das bedeutet: für einen Polster 40x40 cm in der Länge 84 cm und in der Breite 44 cm zuschneiden (soll der Polster schön straff werden, je 1 cm weniger zuschneiden).

2) Den Stoff seitenverkehrt halbiert zusammenfalten ("rechts auf rechts legen" heißt das im Fachjargon; habe ich gelesen).

3) Dort, wo der Reissverschluß hinkommen soll, den Stoff endeln (=versäubern) und dann umbügeln (in der Breite der Nahtzugabe), damit man eine scharfe Kante hat (für Faule: die Kante mit dem Daumennagel statt mit dem Bügeleisen machen; mit letzterem geht es aber präziser)



4) Die gebügelte Kante wieder umlegen. Den Reissverschluß dort auflegen und anzeichnen bzw. mit Stecknadeln feststecken. Der Stoff wird dann von außen nach innen so weit zugenäht, wie sich der Reißverschluß öffnen lässt:


Bis zur grünen Stecknadel wird dann genäht




Oh, hier ist die Stecknadel plötzlich rot...ein anderer Polster
  5) Jetzt wird der Stoff entlang der Bügelkante wieder umgeknickt
 
Hier sieht man, daß ich den Stoff nur an einer Seite versäubern musste, die andere Seite ist das Ende des Stoffs, da franst er nicht aus
  6) Und nun kommt der fitzelige Teil: Der Stoff wird umgedreht und der Reißverschluß festgenadelt.


Beachtet die Richtung der Stecknadeln. Das erleichtert das Nähen (Man kann dann die Stecknadeln während des Nähens eine nach der anderen rausziehen, sie stecken nämlich genau dort, wo die Naht verlaufen soll). Man beginnt dort, wo der Pfeil auf dem Foto beginnt, mit dem Nähen in Pfeilrichtung. Nach ein paar Zentimetern hebt man den Nähfuß der Maschine (Nadel steckt aber im Stoff) und öffnet vorsichtig den Reißverschluß, dann kann man leichter weiternähen. Ich habe dann etwas weiter genäht als sich der Reißverschluß öffnen lässt, dann den Stoff um 90 Grad gedreht, quer rüber genäht, dann wieder um 90 Grad gedreht, dann die andere Seite des Reissverschlußes wieder raufgenäht, und dann noch zweimal um 90 Grad gedreht.

So sieht das dann aus:


Ich habe nicht behauptet, daß meine Nähte gerade werden...
Aber das war der erste Polster!
Man kann auch sofort erkennen, daß wir Katzen haben.
 7) Dann dreht man den Stoff noch einmal um und näht die beiden offenen Seiten zusammen. Danach kann man an diesen beiden Seiten noch den Stoff versäubern, damit er nicht ausfranst.


*Zitat aus Monthy Pythons "Flying circus"

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Freitag, 15. Februar 2013

Salat frisch halten


Wieder so eine geniale Erfindung! Genial, weil so einfach, und weil es funktioniert! Der Salad Sac (TM) (bestellt bei Vivanda) aus Baumwolle. Man wäscht den Salat und gibt ihn schön feucht (!) in den Sack, dann schüttelt man den Sack, damit er rundherum feucht wird, und gibt ihn in den Kühlschrank. Der Salat hält damit bis zu einer Woche frisch! Man kann ihn direkt aus dem Sack in die Salatschüssel geben. Es ist übrigens besser, wenn man ihn vorher nicht klein schneidet, sonst bekommt er braune Ränder an den Schnittstellen.

Ich habe zwei Säcke, dann habe ich immer einen zur Hand, wenn der andere in der Wäsche ist. Waschbar bei 60°!
(Es gibt bei anderen Anbietern auch welche aus Kunstfaser, aber mir war die Baumwoll-Variante sympathischer).

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Sonntag, 10. Februar 2013

Die genialste Nudelmaschine der Welt

Es war einmal... vor vielen, vielen Jahren, da kaufte meine Mutter eine Nudelmaschine. So eine ganz klassische, mit der man den Teig zuerst zu Bahnen ausrollen kann, um die Bahnen dann mit einem Aufsatz zu wunderschönen Bandnudeln zu schneiden. Wir Kinder benutzten sie eifrig. Man konnte damit so schöne Papiernudeln herstellen. Ob damit jemals Nudeln aus Nudelteig fabriziert wurden, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Es kann also zumindestens nicht sehr oft gewesen sein. Als mir die Nudelmaschine dann vermacht wurde (sie fristete ein vermutlich trostloses Dasein in einer hinterletzten Ecke in einem hinterletzten Schrank in der Küche meiner Mutter), verstand ich auch, warum. Ich schaffte es nie, sie so an der Arbeitsplatte zu befestigen, daß sie sich nicht bewegte, während ich die Kurbel drehte, was die Produktion der Nudeln sehr mühsam machte. Man muß den Teig mehrmals durchlaufen lassen, dabei  die Dicke immer weiter reduzieren, dabei wird der Teig geschmeidig und man kann dann Bandnudeln schneiden. Auch sehr mühselig! Außerdem machte ich den Fehler, sie nach der Benutzung mit Wasser zu spülen. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, daß ich keine Bedienungsanleitung hatte und vermutlich auch nicht viel über die Entstehung von Rost nachdachte. Langer Rede kurzer Sinn - beim Umzug habe ich sie entsorgt. Da hatte ich auch schon - noch schön originalverpackt - meine neue KitchenAid zuhause stehen. Und wußte bereits, welches Zubehör ich unbedingt brauchen würde, sobald die Küche eingerichtet und wieder etwas Geld am Konto wäre (Denn weder die KitchenAid noch ihre Zubehörteile fallen in die Kategorie "geiz ist geil". Ein ohnehin blöder Spruch!). Meine Freundin Marina (der ich den lila Erdäpfelkäs' gewidmet habe), hatte mir schon berichtet, wie klasse der Röhrennudelaufsatz der KitchenAid ist. Und sie hatte recht! Er funktioniert so:

Ca. walnussgroße Teigkugeln vom Nudelteig anzupfen (der dafür nicht mal rasten muß) und in den Nudelaufsatz werfen:



Unten die Nudeln mit dem Nudelschneider (der am Aufsatz angeschraubt ist) abschneiden:


Das ist es. Mehr kommt da nicht! Die Nudeln sind wirklich im Handumdrehen fertig. Den Teig macht natürlich auch die KitchenAid. Gut bewährt hat sich auch, die Nudeln (das geht besonders gut bei Makkaroni) auf einem Geschirrtuch eine Stunde lang antrocknen zu lassen und sie dann in einer Dose einzufrieren. Man kann sie gefroren ins kochende Wasser geben, und sie schmecken auch wie frisch gemacht!

Für den Nudelaufsatz gibt es 6 verschiedene Einsätze für Spaghetti, Makkaroni, Fussili etc. Mehr Infos hier.

Mein Nudelrezept vor ein paar Tagen:

halb - halb Nudelmehl (italienisches Hartweizenmehl - Farina di grano duro; ich kaufe es in Linz im Non Solo Vino in der Bischofsstraße/Ecke Herrenstraße) und Hartweizengrieß (aus dem Reformhaus), dazu 1 ganzes Ei je 100 g Mehl - Grieß - Mischung

Den Teig mit der Küchenmaschine und ev. kurz mit der Hand kneten. Er muß nicht unbedingt seidig glatt sein und rasten, so wie normalerweise Nudelteig.

Dazu gab es eine Mischung aus gedünstetem Fenchel, Sardinen, getrockneten Tomaten (im Sommer Cocktailtomaten), Pinienkernen und Rucola.


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Sonntag, 3. Februar 2013

FRÜHLING!

Ja, es ist wahr - ich habe Frühlingsluft geschnuppert! Fast eine Woche lang durfte ich bei unserer Firmen-Jahrestagung verbringen. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber Ihr müsst wissen, daß ich für eine spanische Firma arbeite, und so fand die Tagung in Sevilla statt. Bei Sonnenschein und 20 Grad! Mit Orangen auf den Bäumen (und auf dem Boden. Sie sind allerdings nicht zum Verzehr geeignet, aus ihnen macht man die englische Bitterorangenmarmelade). Ich bin noch ganz verzückt. Sevilla ist wirklich schön. Ich hatte vor Beginn der Tagung genug Zeit, mich davon zu überzeugen (und mittendrin gab es auch eine Stadtführung). Und wenn man zwischendurch die Nase in die Sonne strecken kann (Mittagessen im Freien - könnt Ihr Euch daran noch erinnern??), dann hält man auch die Stunden im fensterlosen, Klimaanlagen-gekühlten Tagungsraum besser aus. Das kommt MIR jetzt komisch vor, erklärte mir doch der Techniker, als ich ihn wegen der nicht-funktionierenden Klimaanlage in meinem Zimmer herbeigeholt hatte, daß diese nur wärmt, nicht kühlt, schließlich sei ja Winter, und das würde doch dann zu kalt zum schlafen...

Ein paar Eindrücke:


Die Kathedrale




Real Alcázar


Die engen Gassen des Bario Santa Cruz





Natürlich habe ich Sevilla auch kulinarisch erkundet




Das Bauwerk zur EXPO 1923 auf der Plaza Espana

Kann mir jemand sagen, was das sein soll???

Ich freue mich über Kommentare

Samstag, 19. Januar 2013

Mein Lieblingsapfelkuchen

Nachdem die Tarte Tatin mit den Quitten etwas enttäuschend war - es war meine erste, und sie hat mir gezeigt, daß ich Quitten zwar als Gelee liebe, am Kuchen aber überflüssig finde - habe ich meinen Lieblingsapfelkuchen gebacken. Das Nordlicht forderte einen Streuselkuchen, aber den mag ich nicht so, und er ist so mühsam zu machen (diese Streusel!). Also, ich mag Streuselkuchen schon, aber meine Favoriten sind sie nicht.
Gerne würde ich jetzt behaupten, daß dieser Kuchen Gartenküche ist, aber unser Apfelbaum wirft noch nichts ab.

Also gibt es gekaufte Topaz und diesen leckeren Kuchen, von dem ich leider kein scharfes Bild habe, er wurde mir quasi unter der Kamera weggezogen:


Ein bißl braun ist er auch geworden, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Das Rezept stammt aus dem alterwürdigen "Backvergnügen wie noch nie" von GU, das ich von meiner Mutter übernommen habe (es wird aber nach wie vor aufgelegt), da heißt er "Elsässer Apfelkuchen":

200 g Mehl
100 g Butter
1 Eigelb
30 g Zucker
1 Messerspitze Salz

Alle Zutaten verkneten und den Teig 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen (meiner ruhte viel kürzer, war auch kein Problem).

ca. 1 kg säuerliche Äpfel
2 EL Zitronensaft

Äpfel schälen, vierteln, entkernen, an der Oberseite längs mehrmals einschneiden, mit Zitronensaft bestreichen, damit sie nicht braun werden.

Den Teig ausrollen, in eine Obstkuchenform legen, mit der Gabel mehrmals einstechen. Mit den Äpfeln dicht belegen und auf der zweiten Schiebeleiste von unten 25 Minuten backen (vorgeheiztes Rohr, 200 Grad).

100 g Zucker
3 Eier
1/8 l Obers (Sahne)
1 Vanilleschote

Zucker und Eier schaumig rühren, Obers und Vanille dazu.
Den vorgebackenen Kuchen mit der Ei-Obers-Mischung übergießen und weitere 20-30 Minuten fertigbacken.

Montag, 7. Januar 2013

Winter im Garten

Ich war etwas faul in den letzten Wochen. Blogmäßig zumindestens. Ok, sonst auch. Waren ja auch Weihnachtsferien...

Außerdem: im Garten tut sich ja nicht viel. Ist ja Winter. Und was für einer! Winterwunderland in unserem Garten:




Lass mich rein!

Winter ist blöd
Leider ist das Vergangenheit. Tauwetter war ja schon vor Weihnachten angesagt und seit Tagen regnet es in Strömen (leider auch durchs Dach). Wenigstens ist das Gras saftig grün, und auch der Bambus sorgt für Farbe. Die Gräser auf der Böschung - im Herbst noch ein wunderschönes Bild - schauen jetzt auch recht traurig aus der Wäsche.

Meine Gartenexperimente sind nicht alle geglückt. Der Stangensellerie ist erforen. Kein Wunder, hatte ich ihn ja nach dem Ernten nur auf die Erde gelegt und mit etwas Stroh abgedeckt. Da war es noch relativ warm (Herbst halt), und ich konnte mir echte Wintertemperaturen nicht recht vorstellen (so wie ich mir in der Früh nie vorstellen kann, daß ich zu Mittag wieder Hunger bekommen werde und für diese Situation vorsorgen sollte...). Na, was soll ich sagen, der erste Frost kam, dann noch einer, und noch einer...Sowas überlebt so ein wasserreiches Gemüse nicht. Die Petersilienwurzeln dagegen haben - noch ungeerntet in der Erde des Hochbeets) - sehr gut überlebt, ich habe sie bei Bedarf geerntet. Das Gleiche mache ich immer noch mit dem Topinambur, den ich in einen großen Topf gepflanzt habe, der auf der Terasse steht. Mittlerweile ist der Topf mit Jute umhüllt, damit er nicht erfriert ;-) und wir holen bei Bedarf Knollen heraus (ok, "wir" ist jetzt übertrieben, ich schicke immer den niederen Küchengehilfen das geliebte Nordlicht). Was der Mangold macht, weiß ich nicht. Er ist abgedeckt, aber ob er den Winter überlebt, steht in den Sternen. Es hatte schon minus 10-15 Grad. Vielleicht muß ich eine neue Pflanze kaufen. Ab Mitte Jänner kann man neue Jungpflanzen im Arche Noah - Shop bestellen, die dann ab Mai geliefert werden. Natürlich gibt es auch Saatgut, aber soweit bin ich noch nicht, daß ich meine eigenen Pflänzchen im Haus vorziehe (eine gute Adresse für Saatgut ist auch Reinsaat). Im Frühling sähe ich aber einiges direkt ins Hochbeet.

Sonntag, 6. Januar 2013

Saatgut für alle!

Die Arche Noah hat sich der "Erhaltung, Verbreitung und Entwicklung der Kulturpflanzenvielfalt" verschrieben. Die Agrarlobby und Firmen, die gentechnisch verändertes Saatgut herstellen, wollen auch in Europa verhindern, daß Bauern eigenes Saatgut gewinnen und damit unabhängig von großen Saatguterzeugern werden/bleiben. Der Clou dahinter: aus gentechnisch erzeugtem Saatgut wachsen Pflanzen, die unfruchtbar sind. Man kann aus ihnen also kein Saatgut gewinnen. Damit werden Bauern abhängig von den Saatgutkonzernen, weil sie in jeder Pflanzsaison neues Saatgut kaufen müssen. Da mittlerweile nur noch "10 multinationale Unternehmen 74% des globalen Saatgutmarktes kontrollieren" (Quelle: Initiative "seed for all"), können sich die Preise für Saatgut jederzeit ändern und Bauern in den Ruin treiben. Außerdem verschwindet damit auch die natürliche Pflanzenvielfalt.
Ein Argument der Gentechnik - Firmen ist die Bekämpfung des Hungers, die angeblich nur mit dem Einsatz von gentechnisch erzeugtem Saatgut möglich ist. Müssen so viele Menschen hungern, weil es zu wenige Lebensmittel auf der Welt gibt? In diesem Zusammenhang erinnere ich an die Dokumentation "We feed the world", die in Österreich vor einigen Jahren in den Programmkinos lief (mittlerweile auch im Fernsehen). Da sagte Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung: "Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet." (Quelle: "We feed the world"). Denn: es gibt ausreichend Lebensmittel für alle Menschen auf der Welt. Allerdings: Viele Menschen können sich diese schlicht und ergreifend nicht leisten. Und: Tonnen an Lebensmitteln werden in den Industrieländern in den Müll geworfen, vieles davon noch originalverpackt und absolut in Ordnung. Zum Beispiel wird in Wien täglich so viel Brot (unverkauft) in den Müll gekippt, wie die Bewohner von Graz verbrauchen (Zitat aus dem Film).

Es ist allerdings auch keine Lösung, den Überschuß an Lebensmitteln, der bei uns in Europa produziert wird, in die Entwicklungsländer zu verfrachten. Ich habe schon in mehreren Dokumentationen gesehen, daß die EU z.B. den Transport von Zwiebeln in afrikanische Länder subventioniert. Diese werden dort - der Subvention sei dank - dann billiger verkauft als die einheimischen Zwiebeln, wodurch heimische Kleinbauern nichts mehr verkaufen können...

Ein Endlosthema...
Wenn Ihr mehr zum Thema Saatgut wissen wollt, schaut bei Arche Noah oder der Initiative "seed for all" vorbei.

Was sagt Ihr dazu?


Ich freue mich über Kommentare!