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Samstag, 3. Mai 2014

Einen Toast auf...

...selbstgemachtes Toastbrot!
Hätte ich gewußt, wie einfach es ist, Toastbrot zu backen, hätte ich das schon viel früher gemacht, und nicht bis zum diesjährigen Osterbrunch gewartet. Ich esse selten Toastbrot, weil ich das im Supermarkt gekaufte Industrie-Toastbrot ziemlich abartig finde, und außerdem mag ich es lieber, wenn die Scheiben dick geschnitten sind. Sie müssen halt noch in den Toaster passen...
Toastbrot kann man auch gut einfrieren, am besten gleich in Scheiben geschnitten, dann kann man sie einzeln auftauen (also einfach gefroren in den Toaster stecken).
Die Idee kam mir beim Frühstück im 220 Grad, meinem Lieblingscafé in Salzburg. Da gab es beim April-Frühstück ein Kräuterbrot - eben ein Toastbrot mit Kräutern. Google brachte schnell unzählige Rezepte zum Vorschein, und für dieses habe ich mich entschieden (einmal mit Kräutern, einmal ohne):

500 g Weizenmehl, Type 405 (hatte ich nicht, also habe ich Universalmehl verwendet)
1 Würfel Germ
300 ml lauwarme Milch
1 TL Zucker
1 TL Salz
40 g Butter
5 EL Kräuter (Basilikum, Rosmarin, Thymian, Petersilie)
evtl. Wasser oder Milch zum Bestreichen

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und so lange kneten, bis der Teig elastisch ist (Küchenmaschine). Zugedeckt gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist (30-45 Minuten). Dann mit der Hand durchkneten, in eine Kastenform geben und noch einmal gehen lassen (20-30 Minuten). Dann das Brot mit Wasser oder Milch bestreichen und bei 200° 40-50 Minuten backen. 

Tipps zum Brotbacken: 
Wenn es im Raum nicht warm genug ist, um den Teig gehen zu lassen, kann man ihn bei 40° im Backofen gehen lassen.
Man erkennt, dass ein Brot fertig ist, wenn man auf die Unterseite klopft, und es hohl klingt.

Foto gibt es leider keines, weil es beim Osterbrunch ein Mißverständnis zwischen mir und dem Nordlich bzgl. der zu fotografierenden Objekte gab ;-). Aber Ihr wisst ja alle, wie ein Toastbrot ausschaut.

Quelle:
Rezept von Pumpkin-Pie, veröffentlicht auf Chefkoch.de


Dienstag, 27. November 2012

Das wahrscheinlich schnellste Brot der Welt

Wann immer ich schnell ein Brot brauche, backe ich das schnelle Dinkelbrot aus diesem Kochbuch:


Es ist in 5 Minuten verrührt und zum Backen bereit! Die Zutaten habe ich eigentlich immer zuhause. Ich habe das Rezept auch schon vielfach weitergegeben. Das Brot schmeckt jedem und kann auch von jemandem gebacken werden, der sonst nicht kocht und bäckt.


Ich verwende für eine Kastenform:

500 g Dinkelmehl
3/4 EL Salz
1/2 Würfel Germ
(= Hefe; oder 1 Säckchen Trockenhefe)      
150 g gemischte Kerne oder Samen (ich verwende gerne Leinsamen und Kürbiskerne oder Leinsamen und Sonnenblumenkerne. Diesmal wurde es ein Walnussbrot mit ganzen Walnusskernen und Leinsamenschrot)
500 ml warmes Wasser
1 TL Zucker (wenn man Trockenhefe verwendet, muß das nicht sein)

Alle Zutaten mit dem Kochlöffel gut verrühren (aber nicht zu lange, da Dinkelmehl leicht zäh wird), in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen und ins kalte Rohr stellen.

Auf den Backrohrboden einen kleinen, flachen Topf mit ca. 1/4 l Wasser stellen und das Brot bei 200 Grad etwa 75 Minuten backen.

Sofort nach dem Backen aus der Kastenform nehmen.

Dienstag, 7. August 2012

Indisches Brot

Ein Nachtrag zum indischen Abendessen:
Bisher bin ich daran gescheitert, gutes indisches Brot selbst herzustellen. Ich bin allerdings auch keine indische Mama, die seit frühester Jugend täglich zwei- oder dreimal Chapati bäckt (Ausrede Nr. 1). Und das richtige Chapatimehl habe ich normalerweise auch nicht (bekommt man außerhalb von Wien in Österreich nur schwer - Ausrede Nr. 2). Außerdem braucht es doch etwas Zeit zum Rasten und so (Ausrede Nr. 3). Beim Asia-Laden in der Schrannengasse in Salzburg gibt es ein Brot namens "Roti Paratha" im Tiefkühler, das ziemlich gut schmeckt und schnell in der Pfanne gebacken ist, damit helfen wir uns meistens aus.