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Sonntag, 14. Oktober 2012

Lagerfeuerromantik

Nach dem Aufräumen im Garten gab's heute noch ein Lagerfeuer auf der Terrasse (in der Feuerschale) und ein leckeres Abendessen - Fisch und Lammbratwürstel (Mondseelamm) auf der Feuerschale gegrillt (jaja, passt nicht so zusammen, aber wir hatten halt Lust auf beides), dazu Maronenröhrlinge aus dem benachbarten Wald, zubereitet nach diesem Rezept (also, ich finde, die teuren Steinpilze kann man sich sparen!) und ein Fenchelgemüse mit Speck und weißen Bohnen. Dazu werden Speckwürfel in der Pfanne in Olivenöl angebraten, dann kommen Fenchel und Meersalz dazu, das Ganze wird dann zugedeckt gedünstet, bis der Fenchel weich ist. Dicke weiße Bohnen dazumischen und mit Zitronensaft abschmecken. Einfach und sehr gut! Ich habe Thymian mitgekocht, Rosmarin geht genauso. Wenn beides nicht im Haus ist, geht's auch ohne Kräuter, der Fenchel ist ohnehin sehr aromatisch.

Sonntag, 30. September 2012

Brokkoli vegetarisch

Heute habe ich mich wieder getraut, Brokkoli zu ernten. Das liegt daran, daß mir meine Kollegin Waltraut verraten hat, was sie von ihrer (Groß-?) Mutter gelernt hat - nämlich, daß man Gemüse nur in Wasser legen muß, weil dann die Raupen davonschwimmen (sie wollen ja leben). Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Ob's geklappt hat? Ehrlich gesagt weiß ich das nicht so genau. Ich konnte keine Raupen finden. Weder im Brokkoli noch im Wasser. Vielleicht waren gar keine da (ist vielleicht schon zu kalt für den Kohlweißling). Oder sie sind nicht nach oben geschwommen, sondern haben im Brokkoli gewartet, bis ich die Geduld verliere, und ihn vorschnell aus dem Wasser hole, und ich habe sie dann übersehen (sie haben ja wirklich genau dieselbe Farbe wie der Brokkoli!). Aber so ein paar Tierchen sollen ja nicht schaden. Weder im Gemüse, noch unter der Fußsohle (ich bin heute morgen im Wohnzimmer barfuß auf eine tote Grille getreten, die unsere Katze Tigerchen als Geschenk mitgebracht hat).

Der Gemüsegarten gibt noch einiges her. Ich konnte EINE ZUCCHINI ernten. Treue Leser wissen, daß ich damit nicht soooo viel Glück habe. Ja, ich weiß, Zucchini ist ein Mehrzahlwort, und ein Stück ist ein Zucchinerich (oder so ähnlich; ich frage bei Gelegenheit einen Italiener). Dieser war auf jeden Fall sehr klein, naja, was soll's, auf die Größe kommt's ja nicht an, und Zucchini soll man ja eh jung ernten...
Mit ein paar Tomaten (diese kleinen gelben ernte ich schon seit Anfang des Sommers, und es werden nicht weniger!), einer Pastinake, Thymian und Pilzen aus dem nahegelegenen Wald (die hat mein Nordlicht vom Spaziergang mit unserer zweiten Katze Mieze mitgebracht und mir versichert, daß es die einzigen sind, die er erkennt, und daß er weiß, daß sie essbar sind, aber warum meint er dann, sie heißen Maronen oder Butterpilze, und im Internet steht, daß das zwei verschiedene Arten sind??!!??!! Wie lange dauert es eigenlich, bis man die ersten Symptome hat?) gab es heute eine leckere Gemüsepfanne zum brettelharten Rindschnitzel (Schnitzel konnte ich noch nie richtig braten/schmoren/oder was man damit auch immer macht!).


Samstag, 25. August 2012

Antipasti III - Artischocken, Auberginen, Steinpilze

Mein erstes Mal...und vielleicht auch mein letztes, denn diese Mini-Menge Steinpilze (200 g) kostete satte € 8,-


Aber als Vorspeise oder Zwischengericht für 2 Personen sehr gut. Ich habe sie in Olivenöl mit Meersalz bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten gebraten, dann kommt kleingeschnittener Knoblauch dazu (1 Zehe bzw. nach Geschmack), nochmal 1 Minute braten und mit Pfeffer würzen. Auf Tellern anrichten, mit Petersilienöl (2 EL Öl und 1/4 Bund Petersilie im Mixer püriert)  beträufeln und mit Parmesanspänen bestreuen.

ca. eine Handvoll Parmesan

Antipasti - Artischocken, Auberginen, Steinpilze

Um Lust auf die nächsten Rezepte zu machen...