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Samstag, 17. Mai 2014

Selbstgespräche

Heute habe ich wieder einmal etwas aus Nenis Kochbuch gekocht, dass ich von einer Freundin geschenkt bekommen habe. 


Ich liebe orientalische Gerichte ohnehin. Der zubereitete Belugalinsensalat mit Blumenkohl brachte mich aber sogar dazu, oben erwähnte Selbstgespräche zu führen. Das ging ungefähr so:

"Mhh, ist das lecker!" "Ma, schmeckt das gut!" "Mmmmh, lecker!" 

Es war also nicht die abwechslungsreichste Unterhaltung, aber zwischen den Sätzen musste ich mir ja neue Portionen in den Mund schieben...

Ich gebe das Originalrezept wieder. Ich habe nur ca. die Hälfte gemacht, und doppelt so viele Belugalinsen wie angegeben (es hätten auch mehr sein können). Da ich Feta-Käse nicht sehr mag, habe ich ihn durch Schafskäse-Gupferl (Frischkäse) ersetzt. Mit Kurkuma und Koriander war ich etwas großzügiger. Statt Chiliflocken (was immer das sein mag) habe ich Chilipulver verwendet und statt Bulgur gekochtes Einkorn-Getreide, eine Urgetreidesorte.

Für 8 Portionen:
2 große Blumenkohlköpfe, in Röschen geteilt
1 TL Kurkuma, gemahlen
1/2 TL Koriander, gemahlen
Salz und Pfeffer
5 EL Olivenöl
150 g Belugalinsen, gekocht, abgekühlt
1 kleine rote Zwiebel, in Ringe geschnitten
1/2 Bund Koriandergrün
1/2 TL Chiliflocken
2 EL Zitronensaft
1/2 TL Dijonsenf (oder mehr)
100 g Fetakäse

Den Blumenkohl mit Kurkuma, Koriander, Salz, Pfeffer und 3 El Olivenöl vermischen. Auf ein Backbleck mit Backpapier geben und im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 30 Minuten backen. Er soll noch bißfest sein.

Die Linsen mit dem Blumenkohl mischen und Zwiebelringe, Koriandergrün, Chili, Zitronensaft, Senf, 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugeben, alles gut vermischen. Den Feta zerbröckeln und den Salat damit bestreuen.


Samstag, 27. Oktober 2012

Gartenexperimente

Eigenlich wollte ich nur Gemüse für einen Linseneintopf (Rezept weiter unten) ernten. Aber dann fiel mir ein, daß morgen der Winter über uns hereinbrechen soll und im Garten noch nicht alles winterfest ist. Also gab's noch ein bißchen was zu tun. Da sich unser Keller vermutlich nicht zum Einlagern von Gemüse eignet (zu warm) und ich (noch) keine Erdmiete habe (ein Projekt für nächstes Jahr) habe ich einen Teil des Hochbeets umfunktionert (ich habe heute die Brokkolipflanzen entfernt, jetzt ist Platz):


Der Sellerie ist zum Bleichen in Zeitungspapier gewickelt, und ich habe ihn noch mit Vlies abgedeckt, da ich keinen Sand habe. Den größten habe ich an Ort und Stelle gelassen, lediglich etwas mit Erde und Brokkoliblättern abgedeckt, damit er keine kalten Füße kriegt.


Mal sehen, welcher Sellerie wie lange hält.

Der Mangold hat auch etwas Erde und eine Hülle aus Vlies bekommen.


Dann habe ich noch die größte Pastinake dieses Jahres geerntet (kein Gärtnerlatein, ich habe Beweisfotos)...


....und lustige Petersilienwurzeln...


...die habe ich sicher mal umgepflanzt und dabei die Wurzel nicht ordentlich in die Erde gesteckt ;)

Erstmals habe ich dieses Jahr auch Topinambur gepflanzt. Die Knollen habe ich im Frühling gekauft und habe sie in einen großen Topf gepflanzt, der den Sommer über auf der Terrasse stand. Nächstes Jahr möchte ich einen anderen Platz suchen, denn die 2 m hohen Dinger, die da rauswachsen, sind nicht gerade eine Zierde, nicht einmal die Sonnenblumen-ähnlichen Blüten machen viel her. Sie ins Freiland zu pflanzen, trau ich mich nicht, sie sollen ja zur Plage werden können...


Ein paar Knollen habe ich für den Eintopf rausgeholt, die anderen bleiben im Topf, so halten sie am besten (Topinambur kann man nicht gut lagern).

Für den Linseneintopf habe ich Zwiebeln und Knoblauch gedünstet, dann Speck dazugebraten. Als Gemüse habe ich Pastinaken, Wurzelpetersilie, Stangensellerie, Topinambur, Karotten, Lauch und Brokkolistengel verwendet, zum Würzen Wacholderbeeren, Petersiliengrün, Thymian und Maggikraut mitgekocht. Das Gemüse habe ich zuerst noch etwas mitgebraten, dann halb gekochte braune Linsen dazugegeben,...


...mit Wasser aufgefüllt, 2 Löffelchen des Suppenpulvers und Meersalz eingerührt und alles ca. 15 Minuten geköchelt. Am Schluß habe ich noch kurz die Brokkoliröschen mitgekocht (ui, mir fällt gerade ein - ich habe diesmal ganz vergessen, sie auf Raupen zu untersuchen...ooops!).

Als Beilage gab's Semmelknödel - so, wie sie meine Mutter macht (niemand macht so flaumige Semmelknödel wie meine Mutter, ehrlich, meine Geschwister können es bestätigen!). Sie verwendet:

1 Packung Knödelbrot
2 ganze Eier
Milch
Salz
Butter (ca. 3x3cm)

Die Butter braun werden lassen, das Knödelbrot damit übergießen. 2 Eier verquirlen, mit Milch aufgießen (soll zusammen 1/4 l Flüssigkeit ergeben). Das Knödelbrot mit der Mischung übergießen. Gut verrühren und die Masse festdrücken. Stehenlassen. Wenn alles gut durchfeuchtet ist, mit dem Kochlöffel auflockern, 50 g Mehl darüberstäuben, und die Masse mit den Händen gut durchdrücken. Mit nassen (!!) Händen Knödel formen und ca. 13 Minuten im Salzwasser kochen.

Dienstag, 25. September 2012

Jule und ihre außerirdischen Kohlköpfe

Am Samstag hatte ich wieder mal Muße, so richtig schön zu kochen. Nachdem ich eine Woche lang im sonnigen Madrid zur Schulung war (ich weiß, es gibt Schlimmeres ;) war aber sehr anstrengend), musste ich wieder etwas runterkommen, und dazu eignet sich Kochen hervorragend. Ich kann dabei richtig abschalten und mich nur auf das konzentrieren, was ich da mache (das muß ich auch, sonst läuft's schief!). Im Garten ist natürlich alles weitergewachsen, obwohl sich niemand besonders um das Gemüse gekümmert hat. Oder vielleicht deshalb? Einer der Weisskraut-Köpfe hat eine stattliche Größe erreicht:


Die Löcher in den äußeren Blättern kommen davon, daß ich etwas nachlässig geworden bin im Absammeln der Kohlweissling-Raupen. Macht aber nichts, das Kraut erreichte trotzdem ein Gewicht von 5,8 kg und war innen frei von Schädlingen (nur im Strunk waren ein paar ganz kleine weiße Raupen).


Größenvergleich
 Einen Teil davon habe ich verarbeitet, den Rest verschenkt bzw. in den Kühlschrank gegeben.
Außerdem gab's wieder mal Mangold zu ernten (ich habe nur eine Pflanze, aber die ist echt ein Wachs-Wunder!), und Kartoffeln haben wir ja auch...und so wurde es wieder mal ein indisches Thali, bestehend aus Bandha Gobi (ein Weisskraut/Kartoffel-Curry), Palak Paneer, Dhal, einem Fischcurry und Raita.

Mir fehlt noch das klassische Thali-Blech!
Das klingt jetzt vielleicht wieder nach viel Aufwand, ist es aber nicht. Ich mache das immer so: Ich schau mir an, wieviel Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und frische Chili ich brauche und schneide alles. Dann teile ich dieses Zutaten Pi mal Daumen auf die Töpfe auf, gebe die Gewürze hinein, brate den Fisch/das Kraut/den Mangold/oder was auch immer an, und dann köchelt alles vor sich hin. Beim indischen Essen kann man kaum etwas falsch machen, außer, billige Gewürze zu kaufen (ich kaufe sie am liebsten im Weltladen).

Bandha Gobi (4 Personen):
ca. 500 g Weisskraut
250 g Kartoffeln
2 Tomaten
150 g Erbsen (die kamen aus dem Tiefkühler)
2 EL Ghee, Butterschmalz oder Öl
3 Lorbeerblätter, 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kurkuma, 1/2 TL Chilipulver, 1 1/2 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander (alles in Pulverform), Salz, ev. 1/2 TL Zucker

Kraut fein schneiden, Kartoffeln in Stücke, Tomaten kleinschneiden.
Lorbeerblätter und Kreuzkümmelsamen in Ghee ca. 1 Minute bei mittlerer Hitze anbraten, Kraut und Kartoffeln dazu und weitere 3 Minuten braten. Gewürze, Tomaten, Salz und ev. Zucker und ein bißchen Wasser dazu, gut verrühren und das Ganze 15 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze schmoren. Erbsen dazugeben und nochmal 10 Minuten schmoren.

Fischcurry:
500 g Fisch (ich habe Lachs verwendet), in Stücke geschnitten
1 Zwiebel, in dünnen Scheiben oder gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
Ingwer, gehackt
1 TL Curcuma, Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander, 1 TL Garam Masala
3 Tomaten

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Öl oder Ghee goldbraun anbraten, die Gewürze 1 Minute mitbraten, Fisch und Tomaten vorsichtig unterheben, ev. etwas Wasser dazu; zugedeckt 5-10 Minuten köcheln lassen.

Dhal:
250 g rote oder gelbe Linsen in vierfacher Menge Wasser offen kochen (erst nach dem Kochen salzen!), das Wasser nicht weggießen.
1/2 TL Curcuma, Chilipulver, 1 TL Paprikapulver, mit den Linsen vermischen und weiterkochen, bis das Dhal weich ist. Frische Chili, 1 TL Kreuzkümmelsamen und 3 Lorbeerblätter dazu, mit Salz (und ev. etwas Zucker) abschmecken und am Schluß 1 TL Garam Masala dazugeben.

Das Palak Paneer - Rezept findet Ihr hier.

Sehr lecker dazu ist Raita (Joghurt mit Gurke und/oder Tomaten) oder einfach nur Joghurt (das ist man vor allem dazu, wenn man sehr scharf gekocht hat). Und Reis oder Brot.



Donnerstag, 23. August 2012

Leichte Sommerküche nach einer Woche mit schwedischen Leckereien

IKEA lässt grüßen!

Ich hätte es nicht gedacht, aber die Schweden essen wirklich Köttbullar, Shrimpsbrote, graved Lachs, Knäckebrot und Punschrullen.



Die ersten Köttbullar! Erstanden in einer Markthalle
Das beste Knäckebrot, daß ich jemals gegessen habe
Und ich Idiot habe nur eines gekauft!!!
Das vierte grüne Röllchen liegt schon auf unserem Teller!
Man bekommt diese Leckereien an jeder Ecke. Nicht nur in Touristenhochburgen! Und der Sill, den man im Supermarkt kaufen kann, ist (wenn ich mich richtig erinnere) die gleiche Marke wie bei IKEA.


Es war unsere erste Woche in Schweden und wir (mein Freundin Silke und ich) sind ab sofort Schwedenfans!!! Nicht nur wegen des Essens :) sondern auch wegen der vielen roten Häuschen, des schwedischen Designs und wegen der unglaublich freundlichen Schweden. 

Der einzige Wehrmutstropfen - Schweden ist teuer! Man kann zwar günstig wohnen, aber das Essen...vom Alkohol gar nicht zu reden. Es wurde eine fast alkoholfreie Woche. Am letzten Tag haben wir noch die Saluhallen im Stadtteil Östermalm besucht. Da habe ich zwei belegte Brötchen gegessen. Die kosteten unglaubliche 303 Kronen, das sind ca. € 36! Vor lauter Schreck habe ich vergessen, sie zu fotografieren, wie sie da so schön in trauter Zweisamkeit auf meinem Teller lagen. Ich hatte eines von diesen Shrimpsbrötchen:


mit zugegebenermaßen sehr hochwertigen Shrimps, für 198 Kronen und ein günstigeres ;) mit Sill. Der teuerste Imbiß, den ich jemals hatte. Aber wenigstens haben sie sehr gut geschmeckt.

Besonders haben es uns Kanelbullar und Co angetan. Es gibt in Stockholm viele extrem lässige Cafès, sehr liebevoll gestaltet, mit meist super Espresso und einer wunderschön gefüllten Kuchenvitrine. 

Die Bäckerei am Bahnhof(!)

Kanelbullar
Die Dinger mit viel Kardamom (deren Namen ich vergessen habe)
Deshalb ist ab heute leichte Sommerküche angesagt...Ich habe also zwei Salate gemacht, einen mit Bulgur, einen mit schwarzen Linsen.

Ich liebe Belugalinsen! Besonders lecker sind sie als Salat (20 Minuten vorgekocht), diesmal mit allem, was gerade reif war im Garten (1 Woche unbeobachtet hat das Gemüse einen Wachstumsschub bekommen!!): Tomaten ("Bulgarisches rosa Herz" - die sind besonders gut! und "Russisches Äpfelchen"), Gurke, Winterheckezwiebeln, Pastinaken (Stolz! meine ersten eigenen! Ich habe sie kurz gedämpft), Paprika, Knoblauch, Petersilie, Basilikum, Olivenöl, Zitrone, Balsamessig, Salz, Pfeffer
Sehr gut passt auch gedünsteter Fenchel! 
Das klingt jetzt vielleicht nicht besonders aufregend, schmeckt aber unglaublich lecker!

P.S.: in einer Großstadt auf 14 Inseln muß man kreativ bleiben - Platz für einen Kräutergarten ist überall!



Dienstag, 7. August 2012

Der Mangold muß geerntet werden!



...zumindestens ein Teil davon. Er wächst ja freundlicherweise immer wieder nach ;-). Den Mangold "Five Colours" habe ich, so wie die meisten anderen Gemüsepflanzen, bei www.arche-noah.at gekauft. Die jungen Pflänzchen kommen im Karton, eingebettet in Dinkelspelzen, die man dann auch gleich als Mulchmaterial verwenden kann!

...und nachdem wir indisches Essen lieben, wurde daraus Palak Paneer, ein sehr leckeres Gericht, das ganz einfach zuzubereiten ist.
Der Paneer ist ein Kuhmilch-Käse, den man selbst machen kann. Ich habe ihn schon beim ersten Mal hinbekommen, er trägt also das Prädikat "idiotensicher":
1 l Vollmilch wird aufgekocht - wenn die Milch zu steigen beginnt, den Topf schnell vom Herd nehmen (wenn der Topf schön tief ist und man gut aufpasst, entwickelt sich das auch nicht zur Sauerei...). Dann gibt man 2 EL Essig dazu(egal, was für einen - ich hab's getestet! Eine indische Köchin hat mir mal gesagt, daß es mit Essig besser funktioniert als mit Zitronensaft), rührt ein bißchen um, dann trennt sich der Käse von der Molke. Ich stelle dann eine Schüssel in die Spüle, lege ein sauberes Geschirrtuch in ein Sieb, und gieße die Molke ab (sie eignet sich hervorragend für das nächste Vollbad - soll ja so gut für die Haut sein. Man kann sie ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, ich gieße sie in Flaschen). Danach wird der Käse kalt abgespült und das Tuch ausgedrückt, und dann muß der Käse ein paar Stunden beschwert werden, damit die Flüssigkeit rausgepresst wird. Ich lege ihn im Tuch auf die Arbeitsplatte und beschwere ihn mit einem wassergefüllten Topf:


Dann schneide ich den Käse in Würfel und lasse ihn noch etwas offen nachtrocknen. Ich verwende ihn so, wie er ist, man kann ihn aber auch frittieren oder anbraten (dabei zerfällt er aber leicht).

Damit es dann wirklich etwas wurde mit dem Palak Paneer, mußte ich meinen Mann zum Ernten schicken...es gab berechtigterweise (denn es regnete in Strömen) Murren darüber und über meine ungenaue Mengenangabe, aber wir hatten dann doch 2 schöne Handvoll Mangold im Haus. Mit Mengenangaben hab' ich's insgesamt nicht so, aber ich versuche es:

Ich nehme Zwiebelringe (1 Zwiebel), gehackten Knoblauch (1 Zehe) und gehackten Ingwer (2 cm) und brate alles in Öl an, gebe 1 TL Koriander, 1/2 TL Curcuma, 1 TL Kreuzkümmel und Chilipulver (nach persönlicher Vorliebe - ich mag es nicht sehr scharf) dazu und brate nochmal so 2 Minuten. Den gehackten Mangold (im Original: Spinat; beides schmeckt für mich gleich gut) portionsweise hineingeben und ca. 10 Minuten dünsten (gut mit den Gewürzen verrühren). Salzen, Obers (falls es mein Blog auch nach Deutschland schafft: Sahne - nach Geschmack 1/2 Becher oder etwas mehr), und den Käse dazu und alles nocheinmal ein paar Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

...und da man beim indischen Essen nie nur ein Gericht ißt, musste die erste reife Aubergine auch dran glauben. Die Auberginen sind spät dran, wie auch letztes Jahr - da wollte ich die Pflanze schon fast ausreißen, wir leben ja doch nicht im sonnigen Süden, aber dann entwickelte sie sich Ende August doch noch und bekam genügend Früchte für eine Parmigiana (geniales Rezept von Ale's Mamma aus Bari!) und zwei Gläser gegrillte eingelegte Auberginen! Dieses Jahr habe ich die Aubergine unvorsichtigerweise hinter die Gurke gepflanzt, und nachdem diese sich entschlossen hat, so richtig zu wuchern (auch eine Arche-Noah-Pflanze: Marketmore), bekommt die Aubergine halt ein bißchen wenig Sonne ab. So war die Frucht auch etwas klein...


...und nach dem Backen noch kleiner...



...es reichte dann aber doch für uns zwei.
Ich habe sie viermal längs eingeschnitten (fast bis zur Mitte) und im Backofen bei 200 Grad ca. 40 Minuten gebacken (ein- oder zweimal umdrehen schadet nicht), die Haut abgezogen und das Fruchtfleisch zerkleinert; in der Pfanne etwas Zwiebel und Peperoncino angebraten, 2 kleine Tomaten, die Aubergine, Salz und Garam Masala dazugegeben und das Ganze noch 3 Minuten geschmort.


Der "Auberginensalat" (blöde deutsche Übersetzung aus einem meiner Kochbücher, ein Salat ist es nun wirklich nicht, eher ein Aufstrich namens Baigan-ka-Raita) wird dann noch mit Joghurt gemischt und passt gut zu indischem Brot.

Dazu gab's noch ein einfaches Dhal aus roten Linsen (mit Ingwer, Curcuma, Kreuzkümmel, Koriander und Chilipulver gewürzt) und den Gurkensalat vom Tag davor (kein Original-Raita) und fertig war das Thali.