Hühnersuppe:
Hühnerfleisch (ich verwende am liebsten Keulen)
Innereien (wer mag! Ich mag gerne Hühnerherzen*)
Wurzelwerk (Petersilie mit Grün, Sellerie, Karotten)
Pfefferkörner
Muskatnuß
1 TL Salz auf 1 l Wasser
Alles in den Topf und ca. 1/2 Stunde köcheln.
Oder: das Gemüse erst in den letzten Minuten dazu, dann verkocht es nicht so.
Oder: das Hühnchenfleisch zusammen mit dem selbstgemachten Suppenpulver (1 TL auf 1 l Wasser) köcheln, und dann am Schluß das Gemüse hinein (vorher abseien, dann ist man das Petersiliengrün und die Pfefferkörner los). Das wurde diesmal eine besonders gute Suppe!
Meine Mutter macht immer eine bräunliche Einbrenn (deutsch: Mehlschwitze), um die Suppe zu verdicken. Ich mag sie eigentlich gern als klare Suppe.
Wenn die Suppe fertig ist, hole ich die Hühnerkeulen heraus und lasse sie auskühlen. Dann mache ich das, was Amelies Vater auch so gerne macht: ich löse das Fleisch mit den Fingern vom Knochen und stecke mir die ersten Stücke direkt in den Mund. Erinnert Ihr Euch? Am Anfang von "Die fabelhafte Welt der Amélie" werden die handelnden Personen vorgestellt, mitsamt ihren Eigenheiten. Sie mag...er mag nicht...und Amélies Vater (Ich glaube, es ist ihr Vater, ist schon ein Weilchen her, daß ich den Film gesehen habe) liebt es, das Fleisch mit den bloßen Fingern vom Knochen zu lösen...
Puppenknödel:
2 Apfeltassen Semmelbrösel (da niemand außerhalb unserer Familie wissen kann, was die Apfeltassen sind, ein Bild zur Erklärung)
also: ca. 250 g Semmelbrösel
8 EL Milch (oder etwas mehr)
3 EL Butter
2 ganze Eier
Salz
Muskatnuß
2 EL Mehl
Semmelbrösel, Milch und Butter schaumig rühren (ja, so erklärte mir meine Mom das. Von "schaumig" kann aber keine Rede sein, finde ich. Also einfach alles verrühren.). Eier, Salz, Mehl und Muskatnuß dazurühren. Rasten lassen. Dann mit nassen Händen kleine Knödel formen (---Puppenknödel!). In Salzwasser sieden, bis die Knödel nach oben schwimmen.
P.S.: Ein "anonymer" Kommentar (zufällig weiß ich, wer es war) stellte das "schaumig rühren" richtig - siehe unten. Und hier gibt es das berichtigte Rezept.






