Heute habe ich mich wieder getraut, Brokkoli zu ernten. Das liegt daran, daß mir meine Kollegin Waltraut verraten hat, was sie von ihrer (Groß-?) Mutter gelernt hat - nämlich, daß man Gemüse nur in Wasser legen muß, weil dann die Raupen davonschwimmen (sie wollen ja leben). Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Ob's geklappt hat? Ehrlich gesagt weiß ich das nicht so genau. Ich konnte keine Raupen finden. Weder im Brokkoli noch im Wasser. Vielleicht waren gar keine da (ist vielleicht schon zu kalt für den Kohlweißling). Oder sie sind nicht nach oben geschwommen, sondern haben im Brokkoli gewartet, bis ich die Geduld verliere, und ihn vorschnell aus dem Wasser hole, und ich habe sie dann übersehen (sie haben ja wirklich genau dieselbe Farbe wie der Brokkoli!). Aber so ein paar Tierchen sollen ja nicht schaden. Weder im Gemüse, noch unter der Fußsohle (ich bin heute morgen im Wohnzimmer barfuß auf eine tote Grille getreten, die unsere Katze Tigerchen als Geschenk mitgebracht hat).
Der Gemüsegarten gibt noch einiges her. Ich konnte EINE ZUCCHINI ernten. Treue Leser wissen, daß ich damit nicht soooo viel Glück habe. Ja, ich weiß, Zucchini ist ein Mehrzahlwort, und ein Stück ist ein Zucchinerich (oder so ähnlich; ich frage bei Gelegenheit einen Italiener). Dieser war auf jeden Fall sehr klein, naja, was soll's, auf die Größe kommt's ja nicht an, und Zucchini soll man ja eh jung ernten...
Mit ein paar Tomaten (diese kleinen gelben ernte ich schon seit Anfang des Sommers, und es werden nicht weniger!), einer Pastinake, Thymian und Pilzen aus dem nahegelegenen Wald (die hat mein Nordlicht vom Spaziergang mit unserer zweiten Katze Mieze mitgebracht und mir versichert, daß es die einzigen sind, die er erkennt, und daß er weiß, daß sie essbar sind, aber warum meint er dann, sie heißen Maronen oder Butterpilze, und im Internet steht, daß das zwei verschiedene Arten sind??!!??!! Wie lange dauert es eigenlich, bis man die ersten Symptome hat?) gab es heute eine leckere Gemüsepfanne zum brettelharten Rindschnitzel (Schnitzel konnte ich noch nie richtig braten/schmoren/oder was man damit auch immer macht!).
Sonntag, 30. September 2012
Brokkoli vegetarisch
Labels:
Brokkoli,
Kohlweißling,
Pflanzenschutz,
Pilze,
Zucchini
Dienstag, 25. September 2012
Kraut Kraut Kraut
Ich liebe ja Kraut. Aber jetzt muß ich schon erfinderisch werden. Jaja, einlagern. Aber die Sorte, die ich habe, eignet sich nicht zum Lagern. Hab' ich erst im Nachhinein (also nach dem Pflanzen) gelesen. Man könnte gut Sauerkraut daraus machen! Hätte ich sogar Lust dazu. Aber ob es so ein kleines Sauerkraut-Töpfchen gibt?
Aus Ermangelung eines solchen habe ich heute wieder Kraut verkocht. Es musste schnell gehen, also habe ich folgendes Rezept ausprobiert:
pro Person:
200 g Lachsfilet mit Rosmarin auf beiden Seiten anbraten (je ein paar Minuten), salzen, pfeffern, beiseitestellen.
Mit Orangensaft ablöschen (eine Orange), Orangenschale (und für empfindliche: Kümmel) dazu und etwas köcheln. Das feingeschnittene Kraut ein paar Minuten mitköcheln (je nachdem, wie bissfest man es mag), salzen und pfeffern, den Lachs drauflegen und noch ein paar Minuten zugedeckt ziehen lassen.
Geht superschnell, schmeckt supergut, und ist auch noch kalorienarm.
Foto gibt es jetzt keines. Aber es sieht auch hübsch aus ;)
Aus Ermangelung eines solchen habe ich heute wieder Kraut verkocht. Es musste schnell gehen, also habe ich folgendes Rezept ausprobiert:
pro Person:
200 g Lachsfilet mit Rosmarin auf beiden Seiten anbraten (je ein paar Minuten), salzen, pfeffern, beiseitestellen.
Mit Orangensaft ablöschen (eine Orange), Orangenschale (und für empfindliche: Kümmel) dazu und etwas köcheln. Das feingeschnittene Kraut ein paar Minuten mitköcheln (je nachdem, wie bissfest man es mag), salzen und pfeffern, den Lachs drauflegen und noch ein paar Minuten zugedeckt ziehen lassen.
Geht superschnell, schmeckt supergut, und ist auch noch kalorienarm.
Foto gibt es jetzt keines. Aber es sieht auch hübsch aus ;)
Labels:
Fisch,
Rezepte,
Sommerküche,
Weisskraut
Jule und ihre außerirdischen Kohlköpfe
Am Samstag hatte ich wieder mal Muße, so richtig schön zu kochen. Nachdem ich eine Woche lang im sonnigen Madrid zur Schulung war (ich weiß, es gibt Schlimmeres ;) war aber sehr anstrengend), musste ich wieder etwas runterkommen, und dazu eignet sich Kochen hervorragend. Ich kann dabei richtig abschalten und mich nur auf das konzentrieren, was ich da mache (das muß ich auch, sonst läuft's schief!). Im Garten ist natürlich alles weitergewachsen, obwohl sich niemand besonders um das Gemüse gekümmert hat. Oder vielleicht deshalb? Einer der Weisskraut-Köpfe hat eine stattliche Größe erreicht:
Einen Teil davon habe ich verarbeitet, den Rest verschenkt bzw. in den Kühlschrank gegeben.
Außerdem gab's wieder mal Mangold zu ernten (ich habe nur eine Pflanze, aber die ist echt ein Wachs-Wunder!), und Kartoffeln haben wir ja auch...und so wurde es wieder mal ein indisches Thali, bestehend aus Bandha Gobi (ein Weisskraut/Kartoffel-Curry), Palak Paneer, Dhal, einem Fischcurry und Raita.
Das klingt jetzt vielleicht wieder nach viel Aufwand, ist es aber nicht. Ich mache das immer so: Ich schau mir an, wieviel Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und frische Chili ich brauche und schneide alles. Dann teile ich dieses Zutaten Pi mal Daumen auf die Töpfe auf, gebe die Gewürze hinein, brate den Fisch/das Kraut/den Mangold/oder was auch immer an, und dann köchelt alles vor sich hin. Beim indischen Essen kann man kaum etwas falsch machen, außer, billige Gewürze zu kaufen (ich kaufe sie am liebsten im Weltladen).
Bandha Gobi (4 Personen):
ca. 500 g Weisskraut
250 g Kartoffeln
2 Tomaten
150 g Erbsen (die kamen aus dem Tiefkühler)
2 EL Ghee, Butterschmalz oder Öl
3 Lorbeerblätter, 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kurkuma, 1/2 TL Chilipulver, 1 1/2 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander (alles in Pulverform), Salz, ev. 1/2 TL Zucker
Kraut fein schneiden, Kartoffeln in Stücke, Tomaten kleinschneiden.
Lorbeerblätter und Kreuzkümmelsamen in Ghee ca. 1 Minute bei mittlerer Hitze anbraten, Kraut und Kartoffeln dazu und weitere 3 Minuten braten. Gewürze, Tomaten, Salz und ev. Zucker und ein bißchen Wasser dazu, gut verrühren und das Ganze 15 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze schmoren. Erbsen dazugeben und nochmal 10 Minuten schmoren.
Fischcurry:
500 g Fisch (ich habe Lachs verwendet), in Stücke geschnitten
1 Zwiebel, in dünnen Scheiben oder gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
Ingwer, gehackt
1 TL Curcuma, Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander, 1 TL Garam Masala
3 Tomaten
Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Öl oder Ghee goldbraun anbraten, die Gewürze 1 Minute mitbraten, Fisch und Tomaten vorsichtig unterheben, ev. etwas Wasser dazu; zugedeckt 5-10 Minuten köcheln lassen.
Dhal:
250 g rote oder gelbe Linsen in vierfacher Menge Wasser offen kochen (erst nach dem Kochen salzen!), das Wasser nicht weggießen.
1/2 TL Curcuma, Chilipulver, 1 TL Paprikapulver, mit den Linsen vermischen und weiterkochen, bis das Dhal weich ist. Frische Chili, 1 TL Kreuzkümmelsamen und 3 Lorbeerblätter dazu, mit Salz (und ev. etwas Zucker) abschmecken und am Schluß 1 TL Garam Masala dazugeben.
Das Palak Paneer - Rezept findet Ihr hier.
Sehr lecker dazu ist Raita (Joghurt mit Gurke und/oder Tomaten) oder einfach nur Joghurt (das ist man vor allem dazu, wenn man sehr scharf gekocht hat). Und Reis oder Brot.
Die Löcher in den äußeren Blättern kommen davon, daß ich etwas nachlässig geworden bin im Absammeln der Kohlweissling-Raupen. Macht aber nichts, das Kraut erreichte trotzdem ein Gewicht von 5,8 kg und war innen frei von Schädlingen (nur im Strunk waren ein paar ganz kleine weiße Raupen).
![]() |
| Größenvergleich |
Außerdem gab's wieder mal Mangold zu ernten (ich habe nur eine Pflanze, aber die ist echt ein Wachs-Wunder!), und Kartoffeln haben wir ja auch...und so wurde es wieder mal ein indisches Thali, bestehend aus Bandha Gobi (ein Weisskraut/Kartoffel-Curry), Palak Paneer, Dhal, einem Fischcurry und Raita.
![]() |
| Mir fehlt noch das klassische Thali-Blech! |
Bandha Gobi (4 Personen):
ca. 500 g Weisskraut
250 g Kartoffeln
2 Tomaten
150 g Erbsen (die kamen aus dem Tiefkühler)
2 EL Ghee, Butterschmalz oder Öl
3 Lorbeerblätter, 1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kurkuma, 1/2 TL Chilipulver, 1 1/2 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander (alles in Pulverform), Salz, ev. 1/2 TL Zucker
Kraut fein schneiden, Kartoffeln in Stücke, Tomaten kleinschneiden.
Lorbeerblätter und Kreuzkümmelsamen in Ghee ca. 1 Minute bei mittlerer Hitze anbraten, Kraut und Kartoffeln dazu und weitere 3 Minuten braten. Gewürze, Tomaten, Salz und ev. Zucker und ein bißchen Wasser dazu, gut verrühren und das Ganze 15 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze schmoren. Erbsen dazugeben und nochmal 10 Minuten schmoren.
Fischcurry:
500 g Fisch (ich habe Lachs verwendet), in Stücke geschnitten
1 Zwiebel, in dünnen Scheiben oder gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
Ingwer, gehackt
1 TL Curcuma, Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander, 1 TL Garam Masala
3 Tomaten
Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in Öl oder Ghee goldbraun anbraten, die Gewürze 1 Minute mitbraten, Fisch und Tomaten vorsichtig unterheben, ev. etwas Wasser dazu; zugedeckt 5-10 Minuten köcheln lassen.
Dhal:
250 g rote oder gelbe Linsen in vierfacher Menge Wasser offen kochen (erst nach dem Kochen salzen!), das Wasser nicht weggießen.
1/2 TL Curcuma, Chilipulver, 1 TL Paprikapulver, mit den Linsen vermischen und weiterkochen, bis das Dhal weich ist. Frische Chili, 1 TL Kreuzkümmelsamen und 3 Lorbeerblätter dazu, mit Salz (und ev. etwas Zucker) abschmecken und am Schluß 1 TL Garam Masala dazugeben.
Das Palak Paneer - Rezept findet Ihr hier.
Sehr lecker dazu ist Raita (Joghurt mit Gurke und/oder Tomaten) oder einfach nur Joghurt (das ist man vor allem dazu, wenn man sehr scharf gekocht hat). Und Reis oder Brot.
Labels:
Erdäpfel,
Fisch,
Indisch,
Linsen und Co,
Mangold,
Rezepte,
Weisskraut
Sonntag, 16. September 2012
Salzzitronen!
Endlich hab' ich's geschafft - ich habe Salzzitronen eingelegt.
Auch, wenn Erinnerungen an das Naturhistorische Museum wach werden...so sehen sie nun mal aus. In ein paar Wochen sind sie fertig. Natürlich muß ich dann sofort die Hühnchen-Tajine kochen, um zu sehen, ob sich das mit den Zitronen auszahlt. Der Herstellungsaufwand ist allerdings gering. In 10 Minuten sind die Zitronen im Glas. Ehrlich!
Kürzlich habe ich bei einem Stand der Salzachgalerien das "Sel de ma vie" entdeckt, ein sensationell gutes Meersalz aus Frankreich. Seitdem verwende ich kein anderes Salz mehr zum Kochen (außer für's Nudelwasser). Ich hatte Jamie Oliver das mit dem Meersalz nicht geglaubt, aber vermutlich hatte ich bisher kein wirklich gutes.
P.S.: auf der Sel de ma vie - Homepage findet man noch nicht so viele Infos, aber auf Facebook (u.a. Verkaufstermine). Es zahlt sich aus, danach zu suchen! Letzten Freitag habe ich es z.B. bei der Raststation St. Valentin entdeckt.
Auch, wenn Erinnerungen an das Naturhistorische Museum wach werden...so sehen sie nun mal aus. In ein paar Wochen sind sie fertig. Natürlich muß ich dann sofort die Hühnchen-Tajine kochen, um zu sehen, ob sich das mit den Zitronen auszahlt. Der Herstellungsaufwand ist allerdings gering. In 10 Minuten sind die Zitronen im Glas. Ehrlich!
Kürzlich habe ich bei einem Stand der Salzachgalerien das "Sel de ma vie" entdeckt, ein sensationell gutes Meersalz aus Frankreich. Seitdem verwende ich kein anderes Salz mehr zum Kochen (außer für's Nudelwasser). Ich hatte Jamie Oliver das mit dem Meersalz nicht geglaubt, aber vermutlich hatte ich bisher kein wirklich gutes.
P.S.: auf der Sel de ma vie - Homepage findet man noch nicht so viele Infos, aber auf Facebook (u.a. Verkaufstermine). Es zahlt sich aus, danach zu suchen! Letzten Freitag habe ich es z.B. bei der Raststation St. Valentin entdeckt.
Labels:
Einwecken,
Marokkanisch,
Rezepte,
Zitronen
Mittwoch, 12. September 2012
Die kleine Raupe Nimmersatt und mein Brokkoli
Heute habe ich ganz plötzlich verstanden, warum Kohlpflanzen mit Netzen geschützt werden sollen. Das Aha-Erlebnis kam beim Waschen des Brokkoli, den ich gestern geerntet und heute aus dem Kühlschrank geholt habe, um ihn zu dämpfen. Da war nicht nur eine kleine Raupe Nimmersatt, sondern...ich hab sie nicht gezählt. Am Weißkraut sind sie nicht so schlimm, man kann sie leicht absammeln, aber in den Brokkoliröschen sind sie ziemlich gut getarnt. Ein paar Insekten-Proteine schaden zwar sicher nicht, aber ich habe trotzdem keine Lust, kleine grüne Raupen mitzuessen! Da hilft nur - sorgfältig säubern oder besser: nächstes Jahr Schutznetze kaufen!!!
Labels:
Brokkoli,
Gartenkram,
Kohlweißling,
Pflanzenschutz
Dienstag, 11. September 2012
Blühende Brokkoli
Für alle, die schon immer mal wissen wollten, wie Brokkoli wachsen (und davon so wenig Ahnung haben wie ich bisher, da sie die Brokkoli ja immer nur im Supermarkt kaufen, so als Blumensträußchen, oder tiefgekühlt, schon in Röschen aufgeteilt)...
...und so sieht er aus, wenn er sich anschickt, zu blühen:
...oder es schon tut (eigentlich sollte man ihn davor ernten...)
So habe ich also heute den ersten Strauß abgeschnitten und in den Kühlschrank verfrachtet. Sieht so aus, als würde ich morgen oder übermorgen Brokkoli essen. Ich habe mehrere Pflanzen (die viel zu eng beieinander sitzen, weil ich es immer nicht übers Herz bringe, welche auszureissen, wenn sie noch so klein und putzig sind und weit von einander entfernt stehen, und dann wachsen sie und bekommen ausladende Blätter und behindern einander, und dann übersehe ich, daß ein Brokkoli schon blüht. Naja, vielleicht lerne ich es ja nächtes Jahr). Und nachwachsen soll er auch, nachdem man den ersten Strauß geerntet hat. Vielleicht sollte ich schon mal nach Brokkoli-Rezepten googeln.
So habe ich also heute den ersten Strauß abgeschnitten und in den Kühlschrank verfrachtet. Sieht so aus, als würde ich morgen oder übermorgen Brokkoli essen. Ich habe mehrere Pflanzen (die viel zu eng beieinander sitzen, weil ich es immer nicht übers Herz bringe, welche auszureissen, wenn sie noch so klein und putzig sind und weit von einander entfernt stehen, und dann wachsen sie und bekommen ausladende Blätter und behindern einander, und dann übersehe ich, daß ein Brokkoli schon blüht. Naja, vielleicht lerne ich es ja nächtes Jahr). Und nachwachsen soll er auch, nachdem man den ersten Strauß geerntet hat. Vielleicht sollte ich schon mal nach Brokkoli-Rezepten googeln.
Gurkenalarm - die Zweite
Vor ein paar Tagen habe ich beschlossen, die restlichen ausgewachsenen Gurken zu ernten. Tja, was soll ich sagen...es wurde eine recht stattliche Ernte (waren ja nicht die ersten die ich gepflückt habe...)
Ich war schon recht kreativ, was die Verwertung der Gurken betrifft. Ich habe ein Dinkel-Tomaten-Gurken-"Risotto" gekocht (warum das in dem Rezept Risotto getauft wurde, ist mir, ehrlich gesagt, ein Rätsel, denn es findet sich kein einziges Reiskörnchen darin), Gurken eingekocht (mit Essig eingekocht und dann in Öl eingelegt) und einen Toskanischen Brotsalat gemacht (auch mit Gurken und Tomaten - von letzteren habe ich nämlich ähnlich viele). Und noch immer liegen Gurken in der Küche, und, wie's ausschaut, kommen noch ein paar dazu. Ich kenne solche Geschichten von Leuten, die Zucchini anbauen. Die essen dann auch Zucchini in allen Variationen, bis sie ihnen zu den Ohren rauskommen. Das ist mir noch nicht passiert. Mit Zucchini habe ich irgendwie kein Glück. Die beiden Pflanzen im letzten Jahr hatte ich in die Böschung gepflanzt, vermutlich mit viel zu wenig Substrat (in den Lehmboden...) und gedüngt habe ich sie auch nie, und dann hat es soviel geregnet, daß die Blüten immer abgefault sind. Dieses Jahr habe ich eine Pflanze ins Hochbeet gesetzt, die wollte bisher auch nicht so richtig, aber heute kann ich gewisse Erfolge melden. Mindestens eine Frucht wird was, und zwei weitere schauen recht vielversprechend aus (man wird genügsam). Ich würde auch sonst nicht aufgeben, denn Zucchini wachsen wirklich bei jedem im Garten bzw. am Komposthaufen, da werde ich das wohl auch schaffen!!!
...und auch nicht die letzten, wie ich heute zufällig entdeckt habe. Ich wollte nur ein paar Blätter entfernen, die von irgendeiner Krankheit befallen sind, in der Hoffnung, daß diese sich nicht ausbreitet, und dabei sind mir auch ein paar kleine Schnecken (mit Häuschen) in die Hände gefallen (wie kommen die nur in mein Hochbeet???!!! Wenigstens sind sie zu klein, um richtigen Schaden anzurichten, und nicht so eklig wie Nacktschnecken). Und dann entdeckte ich sie: Gurken! Klammheimlich sind sie in den letzten Tagen gewachsen. Eine war schon wieder reif zum Ernten (und wurde gleich der Nachbarin gebracht, denn in meiner Küche liegen noch ein paar der letzten Ernte). Die anderen sind noch klein, aber eindeutig bereit zu Wachsen. Hier einige der Übeltäter:
Abonnieren
Posts (Atom)


